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20 Jahre AG Senioren im Landesverband DIE LINKE Thüringen festlich begangen

MdL Knut Korschewsky, Landesvorsitzender der Thüringer LINKEN, sprach den Seniorinnen und Senioren ausdrücklich seinen Dank für die geleistete Arbeit in den letzten 20 Jahren aus. „Ohne euch, gäb´ es uns heute nicht. Eurem Kampfgeist und Engagement verdanken wir so vieles.“ Er betonte die gute und enge Zusammenarbeit der AG mit dem Landesverband. 

Einen Ausblick auf die zukünftigen Aufgaben gab MdL Margit Jung. Das von der Landtagsfraktion der LINKEN im Jahr 2009 eingebrachte Seniorenmitbestimmungsgesetz liegt immer noch auf „Eis“. Die Landesregierung hat aus der Mitbestimmung der Seniorenbeiräte nur noch eine Mitwirkung gemacht, was einer starken Einschränkung der Beteiligung gleichkommt. In der jetzigen Form wird der Gesetzentwurf der Landesregierung von den Vereinen und Verbänden abgelehnt. Gegenwärtig wird unser eigener Gesetzentwurf den aktuellen Anforderung angepasst, so Margit Jung. Dabei sind Themen wie Altersarmut, Wohnen im ländlichen Raum, Öffentlicher Personennahverkehr, Stadtentwicklungskonzepte und Gesundheitspolitik Schwerpunkte unserer Arbeit. Seniorenbeauftragte in allen Kreisen und kreisfreien Städte sind eine Forderung in unserem Gesetzentwurf. Margit Jung rief alle Seniorinnen und Senioren auf, sich zu empören. Wir können uns nicht damit zufrieden geben, dass z.Z. Rentenberatungsstellen in Größenordnungen geschlossen werden. 

MdL Dieter Hausold, der die Festrede hielt, zog Bilanz über 20 Jahre Erfolgsgeschichte PDS/DIE LINKE, an der insbesondere die Seniorinnen und Senioren ihren Anteil haben. "Zunächst habt ihr Euch in vorderster Reihe 1989/1990 beteiligt, als es darum ging das Vertrauen für unsere Partei zurückzugewinnen bzw. neu zu gewinnen. Ihr seid die ersten Schritte mitgegangen auf unserem Weg, der bestimmt ist von der Erkenntnis, dass ohne Demokratie und Freiheit kein Sozialismus möglich ist – der Weg zum demokratischen Sozialismus. Die Seniorenpolitik unserer Partei unterscheidet sich grundlegend von der anderer Parteien. „Für uns, stehen Menschenwürde, soziale Gerechtigkeit und gleichberechtigter Zugang zu Kultur und Bildung für ältere Menschen und natürlich eine angemessene gesundheitliche Versorgung und Betreuung an erster Stelle“, so Hausold.